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Maytenus ilicifolia in der Pferdefütterung: Worauf es bei Qualität, Analytik und Dosierung ankommt

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Lesezeit 10 min

Maytenus ilicifolia, auch als Espinheira Santa bekannt und botanisch inzwischen häufig als Monteverdia ilicifolia bezeichnet, ist eine in Südamerika heimische Pflanze, die dort traditionell insbesondere bei Beschwerden des Verdauungssystems eingesetzt wird.


Auch in der Pferdefütterung wird die Pflanze zunehmend verwendet. Wie bei anderen pflanzlichen Futtermitteln hängt die Sicherheit nicht allein vom Namen der Pflanze ab. Entscheidend sind die tatsächliche Identität und Qualität des Rohstoffs, mögliche Verunreinigungen, die Konzentration der enthaltenen Pflanzenstoffe  und die eingesetzte Dosierung. Da pflanzliche Rohstoffe zahlreiche biologisch aktive Inhaltsstoffe enthalten und ihre Zusammensetzung abhängig von Herkunft, Pflanzenteil, Ernte und Verarbeitung schwanken kann, sind eine eindeutige Identitätsprüfung, umfassende Schadstoffanalysen  und eine kontrollierte Dosierung besonders wichtig.

Warum Art und Pflanzenteil entscheidend sind

Die Gattung Maytenus umfasst zahlreiche Arten, die sich in ihrer chemischen Zusammensetzung deutlich unterscheiden. Auch Blätter, Rinde und Wurzeln derselben Pflanze können unterschiedliche Pflanzenstoffe und Konzentrationen aufweisen. Erkenntnisse zu anderen Arten der Gattung, anderen Pflanzenteilen oder konzentrierten Extrakten lassen sich daher nicht pauschal auf die Blätter von Maytenus ilicifolia übertragen. 


Teilweise werden aus Inhaltsstoffen anderer Maytenus-Arten, aus anderen Pflanzenteilen oder aus Untersuchungen mit isolierten beziehungsweise konzentrierten Pflanzenstoffen theoretische Risiken für die Verdauung des Pferdes abgeleitet. Solche mechanistischen Überlegungen belegen jedoch weder ein erhöhtes Risiko für Verdauungsstörungen noch einen ursächlichen oder statistischen Zusammenhang mit der Verwendung von Blättern von Maytenus ilicifolia.


Für GastricRelieve und GastricBasic setzen wir gezielt Blattmaterial von Maytenus ilicifolia ein. Wurzeln und Wurzelrinde sowie andere Arten der Gattung oder auf einzelne Pflanzenstoffe konzentrierte Extrakte werden nicht eingesetzt. Diese Abgrenzung ist auch deshalb wichtig, weil mehrere der in Sicherheitsdiskussionen angeführten zytotoxischen oder neuroaktiven Pflanzenstoffe insbesondere aus Wurzeln, Wurzelrinde, isolierten Stofffraktionen oder anderen Arten der Gattung beschrieben wurden. Solche Befunde lassen sich nicht unmittelbar auf getrocknete Blätter von Maytenus ilicifolia übertragen. Entscheidend ist vielmehr, ob ein bestimmter Stoff im konkret verwendeten Blattmaterial tatsächlich vorkommt, in welcher Konzentration er enthalten ist und welche Menge bei der empfohlenen Dosierung aufgenommen wird. Für eine fundierte Sicherheitsbewertung sind daher die konkrete Pflanzenart, der verwendete Pflanzenteil, die Zusammensetzung der jeweiligen Charge und die Dosierung entscheidend.

Maytenus ilicifolia  Pferd
Maytenus ilicifolia Blätter

Rohstoff aus Südamerika

Der von uns eingesetzte Rohstoff stammt direkt aus Südamerika und wird als Blattmaterial von Maytenus ilicifolia bezogen. Es handelt sich weder um einen konzentrierten Extrakt noch um ein auf einzelne Inhaltsstoffe angereichertes Produkt; Wurzeln und Wurzelrinde werden nicht eingesetzt. Er ist vom Lieferanten für die Verwendung in Lebensmitteln beziehungsweise Kräutertees spezifiziert. Es handelt sich weder um einen konzentrierten Extrakt noch um ein auf einzelne Inhaltsstoffe angereichertes Produkt oder eine Mischung unterschiedlicher Pflanzenteile.


Auch die offizielle brasilianische ANVISA-Monografie behandelt nicht pauschal die gesamte Gattung Maytenus, sondern ausdrücklich das Blatt von Monteverdia ilicifolia beziehungsweise Maytenus ilicifolia. Beschrieben werden unter anderem getrocknete Blätter zur Zubereitung als Aufguss oder Abkochung für die orale Verwendung.


Darüber hinaus enthält die Brasilianische Pharmakopöe eine eigene Monografie für die Blätter der Espinheira Santa mit konkreten Anforderungen an Identität und Zusammensetzung des Blattmaterials. Das Blatt ist damit ein klar beschriebener und standardisierbarer Pflanzenrohstoff und nicht mit beliebigen Arten oder Pflanzenteilen der Gattung gleichzusetzen.

Umfassende Kontrolle jeder einzelnen Charge

Pflanzliche Rohstoffe können abhängig von Anbau, Ernte und Verarbeitung natürliche Schwankungen aufweisen. Außerdem können sie beispielsweise mit Pflanzenschutzmitteln, Schwermetallen oder versehentlich mitgeernteten Pflanzenbestandteilen belastet sein.


Der Maytenus-ilicifolia-Rohstoff für GastricRelieve und GastricBasic wird deshalb für jede einzelne Charge umfassend untersucht. Die chargenbezogenen Analysen umfassen unter anderem mehr als 600 unterschiedliche Pestizid- und Herbizidverbindungen, Schwermetalle, mikrobiologische Belastungen und Pyrrolizidinalkaloide. Ergänzend werden ausgewählte sekundäre Pflanzenstoffe zur phytochemischen Charakterisierung des Rohstoffs quantitativ bestimmt.


Dabei werden nicht nur mögliche Verunreinigungen kontrolliert. Auch ausgewählte phytochemische Marker werden bestimmt und die Ergebnisse auf Plausibilität geprüft. Nur Chargen, die unsere festgelegten Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen erfüllen, werden für die Herstellung unserer Produkte freigegeben.

Laboranalyse
Die chargenbezogene Analyse ausgewählter erwünschter und unerwünschter Stoffe ermöglicht eine kontinuierliche Kontrolle der Qualität unseres Maytenus-ilicifolia-Rohstoffs.

Rechtliche Einordnung von Maytenus ilicifolia

Maytenus ilicifolia wird als pflanzliches Futtermittel-Ausgangserzeugnis und nicht als Futtermittelzusatzstoff eingesetzt. Futtermittel-Ausgangserzeugnisse durchlaufen kein individuelles Zulassungsverfahren wie zulassungspflichtige Futtermittelzusatzstoffe.


Das bedeutet jedoch nicht, dass sie ohne Sicherheitsbewertung eingesetzt werden dürfen. Futtermittelunternehmen sind dafür verantwortlich, ausschließlich sichere Futtermittel in Verkehr zu bringen und unter anderem deren Rückverfolgbarkeit, Qualität und ordnungsgemäße Kennzeichnung sicherzustellen.


Die Sicherheit pflanzlicher Futtermittel wird daher, wie auch bei anderen Kräutern und Pflanzenbestandteilen, anhand der Rohstoffqualität, analytischen Untersuchung, Zusammensetzung, vorgesehenen Dosierung  und verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse beurteilt.

Maytenus ilicifolia in der internationalen Pferdefütterung

Maytenus ilicifolia wird auch international seit einigen Jahren in Ergänzungsfuttermitteln für Pferde eingesetzt. In Großbritannien werden bereits seit 2018 Pferdefuttermittel mit Maytenus ilicifolia als mengenmäßig größten einzelnen Bestandteil vertrieben. Eines dieser Produkte ist Phyto-G, deren Rezeptur nach Herstellerangaben im Umfeld von Rennpferden in Newmarket entwickelt und von Tierärzten sowie Trainern eingesetzt.


Diese mehrjährige internationale Verwendung ist für sich genommen kein eigenständiger Sicherheitsnachweis. Sie zeigt jedoch, dass der Einsatz von Maytenus ilicifolia in der Pferdefütterung weder neu noch auf unsere Produkte beschränkt ist.


Die Sicherheit von GastricRelieve und GastricBasic leiten wir daher nicht aus der Marktpräsenz anderer Produkte ab, sondern aus der eindeutigen Auswahl von Maytenus-ilicifolia-Blättern, der festgelegten Dosierung sowie der umfassenden Kontrolle jeder einzelnen Rohstoffcharge.

GastricRelieve Maytenus ilicifolia

Was zeigen die wissenschaftlichen Untersuchungen?

Die brasilianische Arzneimittelbehörde ANVISA hat die wissenschaftliche Datenlage zu Maytenus/Monteverdia ilicifolia folium in einem umfangreichen Bewertungsbericht zusammengefasst und darauf aufbauend Ende 2025 eine aktuelle Monografie genehmigt. Bewertet werden ausdrücklich getrocknete Blätter, Aufgüsse beziehungsweise Dekokte und daraus hergestellte wässrige Extrakte.


Die pharmakologische Forschung beschäftigt sich vor allem mit den gastroprotektiven Eigenschaften der Blattzubereitungen. Im ANVISA-Bewertungsbericht werden allein 14 experimentelle Untersuchungen zur Schutzwirkung auf die Magenschleimhaut zusammengefasst. Dabei wurden unterschiedliche Modelle und Blattzubereitungen untersucht. Als mögliche Wirkmechanismen werden unter anderem eine Beeinflussung der Magensäuresekretion sowie Mechanismen beschrieben, an denen Flavonoide, Tannine und verschiedene zellschützende Signalwege beteiligt sein können (Jorge et al., 2004; Baggio et al., 2007; Leite et al., 2010).


Auch klinische Daten beim Menschen liegen vor. ANVISA bewertet unter anderem eine placebokontrollierte Untersuchung mit einem wässrigen Blattextrakt, in der sich dyspeptische Beschwerden verbesserten. Die aktuelle ANVISA-Monografie führt Monteverdia ilicifolia-Blattzubereitungen deshalb als traditionelles pflanzliches Arzneimittel zur unterstützenden Linderung von Verdauungsbeschwerden wie Sodbrennen und Dyspepsie. Die Behörde weist gleichzeitig darauf hin, dass die klinische Datenbasis nicht den Anforderungen an einen Wirksamkeitsnachweis für ein reguläres pflanzliches Arzneimittel entspricht.


Für uns ist dabei wichtig: Diese Daten stammen überwiegend aus der Humanmedizin und lassen sich nicht direkt auf das Pferd oder auf unsere Produkte übertragen. Sie zeigen aber, dass die Verwendung der Blätter und ihre pharmakologischen Eigenschaften keineswegs nur auf traditioneller Überlieferung beruhen, sondern seit Jahrzehnten Gegenstand wissenschaftlicher Forschung sind.


Warum die genaue Pflanzenidentität so wichtig ist

Bei pflanzlichen Rohstoffen reicht der Pflanzenname allein nicht aus. Entscheidend sind die richtige Art, der verwendete Pflanzenteil und ein plausibles phytochemisches Profil. Gerade bei Espinheira Santa ist das relevant: Der aktuelle ANVISA-Bericht beschreibt Sorocea bonplandii und Zollernia ilicifolia als bekannte mögliche Verfälschungen beziehungsweise Verwechslungen. Zur analytischen Unterscheidung werden unter anderem die Triterpene Friedelin und Friedelanol herangezogen, die für M. ilicifolia beschrieben sind.


Auch die brasilianische Pharmakopöe definiert das Blattmaterial über phytochemische Qualitätsmerkmale und nennt unter anderem Mindestgehalte an Gesamt-Tanninen und Epicatechin. Gleichzeitig zeigt die Forschung, dass die Konzentrationen sekundärer Pflanzenstoffe durch Herkunft, Umweltbedingungen und einzelne Pflanzenpopulationen schwanken können. Genau deshalb ist für uns nicht nur die botanische Bezeichnung wichtig, sondern auch die chargenbezogene Charakterisierung des tatsächlich eingesetzten Rohstoffs.


Bei unseren Rohstoffchargen werden deshalb Friedelin und Friedelanol ergänzend bestimmt und die Ergebnisse auf Plausibilität geprüft. Hinzu kommen festgelegte Kontrollen unter anderem auf Pestizidrückstände, Schwermetalle, Pyrrolizidinalkaloide und mikrobiologische Qualität. So soll sichergestellt werden, dass nicht einfach irgendein unter dem Handelsnamen „Espinheira Santa“ angebotenes Pflanzenpulver eingesetzt wird, sondern ein möglichst klar charakterisierter und kontrollierter Rohstoff.


Was wissen wir über die Sicherheit?

Auch zur Sicherheit von M. ilicifolia-Blattzubereitungen liegen verschiedene präklinische und klinische Untersuchungen vor. Tabach et al. (2017a) untersuchten einen standardisierten wässrigen Blattextrakt unter anderem nach akuter und wiederholter oraler Gabe bei Mäusen, Ratten und Hunden. Bei täglicher Gabe über 90 Tage ergab sich unter den untersuchten Bedingungen kein konsistentes allgemeines Toxizitätssignal. Untersuchungen von Cunha-Laura et al. (2014) und Ecker et al. (2017) ergänzen die Daten unter anderem hinsichtlich Reproduktion und Entwicklung. In einer klinischen Phase-I-Studie mit 24 gesunden Erwachsenen wurden ebenfalls keine relevanten Veränderungen der untersuchten hämatologischen und klinisch-chemischen Parameter festgestellt (Tabach et al., 2017b).


Auch ANVISA kommt in seiner aktuellen Gesamtbewertung zu dem Schluss, dass die verfügbaren präklinischen und klinischen Daten für die traditionell verwendeten oralen Blattzubereitungen keinen grundsätzlichen Anlass zur Sorge hinsichtlich ihrer Sicherheit erkennen lassen. Gleichzeitig benennt die Behörde bestehende Wissenslücken und Vorsichtsbereiche. Genau diese differenzierte Betrachtung entspricht auch unserem Ansatz: Pflanzliche Rohstoffe werden nicht pauschal als „natürlich und deshalb sicher“ betrachtet, sondern anhand von Identität, Zusammensetzung, Dosierung, wissenschaftlicher Datenlage und Chargenqualität bewertet.


Wie wird die Sicherheit für das Pferd wissenschaftlich bewertet?

Dass nicht für jeden pflanzlichen Rohstoff eine eigene Toxizitätsstudie am Pferd durchgeführt wird, ist wissenschaftlich und regulatorisch nicht ungewöhnlich. Selbst bei Futtermittelzusatzstoffen, die vor dem Inverkehrbringen ein eigenes Zulassungsverfahren mit Sicherheitsbewertung durch die EFSA durchlaufen müssen, kann die Sicherheit für die Zieltierart auf toxikologischen Studien an Labortieren beruhen. Die EFSA sieht ausdrücklich vor, aus einem NOAEL oder BMDL aus solchen Studien unter Anwendung von Unsicherheitsfaktoren eine sichere tägliche Dosis für die jeweilige Zieltierart und daraus eine maximal sichere Konzentration im Futter abzuleiten. Eine eigene Toleranzstudie beispielsweise am Pferd ist damit nicht grundsätzlich Voraussetzung dafür, eine Sicherheitseinschätzung vornehmen zu können.


Dieses Vorgehen ist ein Grundprinzip der Toxikologie: Daten aus standardisierten Tiermodellen werden nicht einfach eins zu eins übertragen, sondern unter Berücksichtigung von Unterschieden zwischen Spezies und individuellen Empfindlichkeiten bewertet. Genau dafür werden Sicherheits- beziehungsweise Unsicherheitsfaktoren verwendet.


Das bedeutet: Selbst im deutlich strengeren Zulassungsverfahren für Futtermittelzusatzstoffe verlangt die wissenschaftliche Risikobewertung nicht automatisch für jede Tierart eine eigene Toxizitätsstudie. Sicherheitsdaten aus etablierten Labortiermodellen können ausdrücklich zur Beurteilung der Sicherheit für die Zieltierart herangezogen werden, sofern Unterschiede zwischen Spezies und bestehende Unsicherheiten angemessen berücksichtigt werden.

Erfahrungen aus der Praxis

Neben der wissenschaftlichen Bewertung und der chargenbezogenen Analytik berücksichtigen wir auch die Erfahrungen aus der praktischen Anwendung. GastricRelieve und GastricBasic werden bereits seit mehreren Jahren von zahlreichen Pferdehaltern eingesetzt und erhalten durchweg sehr positive Rückmeldungen.


Für unsere beiden Maytenus-ilicifolia-Produkte liegen im Juli 2026 insgesamt 118 Kundenbewertungen mit einem durchschnittlichen Ergebnis von 4,98 von 5 Sternen vor.


Die Bewertungen spiegeln individuelle Praxiserfahrungen wider und ersetzen keine wissenschaftliche Sicherheitsbewertung. Sie ergänzen jedoch die wissenschaftlichen Erkenntnisse und unsere chargenbezogenen Kontrollen um die Erfahrungen zahlreicher Pferdehalter mit den konkreten Produkten über die letzten Jahre.

Fazit

GastricRelieve und GastricBasic sind bei bestimmungsgemäßer Anwendung sichere Futtermittel für Pferde. Ihre Sicherheit beruht nicht allein auf der traditionellen Verwendung von Maytenus ilicifolia, sondern auf der gezielten Auswahl des Rohstoffs, der chargenbezogenen Analytik und phytochemischen Charakterisierung sowie einer festgelegten Dosierung.


Damit wird Maytenus ilicifolia bei uns nach denselben grundlegenden Maßstäben beurteilt, die für sichere pflanzliche Futtermittel  entscheidend sind: kontrollierte Rohstoffqualität, umfassende Analytik und sachgemäße Dosierung.

Quellen

  • Agência Nacional de Vigilância Sanitária – ANVISA (2026). Farmacopeia Brasileira, 8. Auflage. Brasília: ANVISA.
  • Agência Nacional de Vigilância Sanitária – ANVISA (2025). Monteverdia ilicifolia (Mart. ex Reissek) Biral, folium. Monografie für die vereinfachte Registrierung pflanzlicher Arzneimittel. Brasília: ANVISA.
  • Agência Nacional de Vigilância Sanitária – ANVISA (2026). Relatório de avaliação sobre Monteverdia ilicifolia (Mart. ex Reissek) Biral, folium. Brasília: ANVISA.
  • Baggio, C. H., Freitas, C. S., Otofuji, G. M., Cipriani, T. R., Souza, L. M., Sassaki, G. L., Iacomini, M., Marques, M. C. A., & Mesia-Vela, S. (2007). Flavonoid-rich fraction of Maytenus ilicifolia Mart. ex. Reiss protects the gastric mucosa of rodents through inhibition of both H+,K+-ATPase activity and formation of nitric oxide. Journal of Ethnopharmacology, 113(3), 433–440.
  • Cunha-Laura, A. L., Auharek, S. A., Oliveira, R. J., Siqueira, J. M., Vieira, M. C., Leite, V. S., & Portugal, L. C. (2014). Effects of Maytenus ilicifolia on reproduction and embryo-fetal development in Wistar rats. Genetics and Molecular Research, 13(2), 3711–3720.
  • da Silva, M. S., Schunck, R. V. A., Moraes, M. P., et al. (2024). Pharmacological evaluation of the traditional Brazilian medicinal plant Monteverdia ilicifolia in gastroesophageal reflux disease: Preliminary results of a randomized double-blind controlled clinical trial. Pharmaceuticals, 17(11), 1559.
  • Danilevicz, C. K., Pizzolato, L. S., Bianchi, S. E., Meirelles, G., Bassani, V. L., & Siqueira, I. R. (2024). Pharmacological evaluation of a traditional Brazilian medicinal plant, Monteverdia ilicifolia. Part I – Preclinical safety study. Journal of Ethnopharmacology, 324, 117806.
  • Ecker, A., Loss, C. G., Adefegha, S. A., Boligon, A. A., & Roman, S. S. (2017). Safety evaluation of supratherapeutic dose of Maytenus ilicifolia Mart. ex Reissek extracts on fertility and neurobehavioral status of male and pregnant rats. Regulatory Toxicology and Pharmacology, 90, 160–169.
  • EFSA FEEDAP Panel (2017). Guidance on the assessment of the safety of feed additives for the target species. EFSA Journal, 15(10), 5021.
  • Jorge, R. M., Leite, J. P. V., Oliveira, A. B., & Tagliati, C. A. (2004). Evaluation of antinociceptive, anti-inflammatory and antiulcerogenic activities of Maytenus ilicifolia. Journal of Ethnopharmacology, 94(1), 93–100.
  • Leite, J. P. V., Braga, F. C., Romussi, G., Persoli, R. M., Tabach, R., Carlini, E. A., & Oliveira, A. B. (2010). Constituents from Maytenus ilicifolia leaves and bioguided fractionation for gastroprotective activity. Journal of the Brazilian Chemical Society, 21(2), 248–254.
  • Oliveira, M. G. M., Monteiro, M. G., Macaúbas, C., Barbosa, V. P., & Carlini, E. A. (1991). Pharmacologic and toxicologic effects of two Maytenus species in laboratory animals. Journal of Ethnopharmacology, 34(1), 29–41.
  • Tabach, R., Duarte-Almeida, J. M., & Carlini, E. A. (2017a). Pharmacological and toxicological study of Maytenus ilicifolia leaf extract. Part I – Preclinical studies. Phytotherapy Research, 31(6), 915–920.
  • Tabach, R., Duarte-Almeida, J. M., & Carlini, E. A. (2017b). Pharmacological and toxicological study of Maytenus ilicifolia leaf extract. Part II – Clinical study (Phase I). Phytotherapy Research, 31(6), 921–926.

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