Jedes Jahr stehen unsere Pferde und ihr Mikrobiom vor einer großen Herausforderung
Dem ANweiden
Mit dem Wechsel von Heu zu frischem Gras verändert sich die Futtergrundlage deines Pferdes grundlegend. Junges Gras enthält mehr leicht verfügbare Kohlenhydrate und weniger Struktur als Heu.
Das wirkt sich nicht nur auf die Verdauung aus, sondern auch auf das Darmmikrobiom und den Stoffwechsel.

Das Mikrobiom im Darm
1. Veränderte Nährstoffgrundlage
Milchsäurebakterien können sich durch das erhöhte Zuckerangebot sehr schnell vermehren. Dabei produzieren sie Milchsäure, die den pH-Wert im Verdauungstrakt absenkt. Andere, weniger säuretolerante Mikroorganismen werden verdrängt und das Gleichgewicht im Darm verschiebt sich.
Im Extremfall kann es zu einer sogenannten fermentativen Azidose kommen. Eine akute Dysbalance im Mikrobiom, die mit verschiedenen Problemen in Verbindung gebracht wird.

Der Zuckerstoffwechsel
2. junges Gras enthält mehr wasserlösliche Kohlenhydrate
Junges Gras im Blattwachstum enthält deutlich mehr wasserlösliche Kohlenhydrate als überständiges Gras oder Heu im Längenwachstum oder der Fortpflanzung. Gelangen diese in größeren Mengen in den Organismus, steigt die Glukosekonzentration im Blut an, woraufhin Insulin ausgeschüttet wird, um den Blutzuckerspiegel zu regulieren.
Bei gesunden Pferden wird das in der Regel gut abgefangen. Bei stoffwechselempfindlichen Pferden kann diese erhöhte Zuckeraufnahme jedoch eine deutlich größere Herausforderung darstellen, da die Regulation des Blutzuckerspiegels weniger effizient erfolgt.
Das allerwichtigste in dieser Phase
Angepasst Anweiden
Unabhängig von jeder Ergänzung ist das angepasste Anweiden entscheidend.
UNSERE DREI WICHTIGSTEN TIPPS:
🌿 Pferde möglichst gar nicht erst komplett vom Gras entwöhnen
Wenn Pferde auch im Winter regelmäßig kleine Mengen Gras aufnehmen, zum Beispiel beim Spazieren oder Ausreiten, bleibt eine Grundpopulation an Mikroorganismen erhalten. Das erleichtert die Anpassung im Frühjahr deutlich.
⏳ Weidezeit langsam steigern
Gerade am Anfang sollte die Zeit auf der Weide wirklich Schritt für Schritt und Tag für Tag langsam erhöht werden, damit sich das Mikrobiom anpassen kann und nicht überfordert wird. In dieser Phase sollte das Heu immer noch den größten Teil der Ration einnehmen. Wenn dein Pferd schon mehrere Stunden auf die Weide geht, kannst du schneller steigern.
🌱 Dauer des Weidegangs immer an den individuellen Zustand des Pferdes und der Weide anpassen
Das langsame Steigern der Weidezeit und ein an das Pferd und die Weide angepasster Weidegang bleiben die Grundlage. Die Daumenregel hier lautet: Je höher und stabiler das Gras, desto höher der Rohfasergehalt und desto geringer die Menge an wasserlöslichen Zuckern.
Gezielte Unterstützung in der Umstellungsphase
Mit unseren Anweide-Bundles
In dieser Umstellungsphase setzen wir mit unseren Anweide-Bundles an. Sie greifen unterschiedliche Prozesse auf, die beim Anweiden eine Rolle spielen, und ergänzen eine angepasste Fütterung sinnvoll. Außerdem sparst du 5% im Bundle-Preis.

Bundle 1: Für das Gleichgewicht im Darm
Wenn sich das Verdauungsmilieu durch erhöhte Säureproduktion verändert, kann dieses Bundle gezielt unterstützen.
Fokus auf:
- pH-Milieu
- Milchsäurebakterien
- Darmschleimhaut

Bundle 2: Für den Zuckerstoffwechsel
Wenn der erhöhte Zuckergehalt im Gras eine Rolle spielt, ergänzt dieses Bundle die Fütterung gezielt.
Fokus auf:
- Zuckerstoffwechsel
- Pflanzenstoffe
- Postbiotisches Butyrat
Wenn dein Pferd sowohl vom Darm als auch von Zuckerstoffwechsel her Unterstützung benötigt, kannst du auch problemlos alle drei Produkte kombinieren.

Die Anwendung der Bundles
Das MIkrobiom braucht bis zu vier Wochen zur Umstellung
Daher empfehlen wir, unsere Produkte ab dem Start des Anweides für mindestens vier Wochen zu geben. Am besten startest du schon ein paar Tage vorher mit der Fütterung, damit du die Futtermittel langsam einschleichen und damit Akzeptanz und Futterumstellung erleichtern kannst. Für eine langfristige Unterstützung des Darms oder des Stoffwechsels, können insbesondere BiomeSupport® und GlucoseCare auch während der gesamten Weidezeit geben.
Erfahrungsberichte
Die hier dargestellten Erfahrungen spiegeln individuelle Einzelfallergebnisse wider und stellen kein allgemein gültiges Wirk- oder Heilversprechen dar.
"Ich habe BiomeSupport im Frühjahr als Kur zum Anweiden bei meiner sensiblen Stute genutzt.
Sie hatte sonst trotz langsamem Anweiden immer Kotwasser aber mit BiomeSupport das erste Mal kein Kotwasser bei der Umstellung aufs Gras."
Tanja zu BiomeSupport
"Mein Pferd (Berber) hat nach dem Anweiden sehr viel Speck angesetzt.Der Hals war breit und sehr fest und neben dem Schweifansatz hatte er " Speckklöschen".
Nach 3Wochen Equibalance GlucoseCare und mehr Bewegung war der Hals weich und die Fettansammlungen am Schweifansatz waren weg! Ich hätte nie gedacht dass es eine so deutliche Verbesserung geben würde! Super Futterergänzung!!"
Renate zu GlucoseCare
Meine Tierärztin empfahl mir, den Darm meines Pferd mit diesem Produkt zu sanieren. Was dem einen Pferd zu gute kommt, sollte das andere nicht missen und dieses, das sonst kein einziges Kraftfutter anrührte, fraß nun gierig mit!🥰🙏🏼 Beide kamen ohne Kotwasser toll durch den Winter und auch das Anweiden brachte kein Kotwasser mit sich. Nun klappte im Frühjahr dann auch endlich eine Entgiftungskur ohne Probleme! Vielen herzlichen Dank für das tolle Produkt, das nun in meiner quasi Stallapotheke auf Lager ist!
Heidi zu BiomeSupport




